Freiwillige Feuerwehr Wiesthal e.V.

gegründet 1882                                            retten - löschen - schützen - bergen

 

 

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Presse Mitteilung 2006

Björn Kolitsch neuer Stellvertreter
Lohrer Echo - Erscheinungsdatum: 13.11.2006
Wiesthal. Neuer stellvertretender Kommandant der Feuerwehr Wiesthal ist Björn Kolitsch. Er wurde einstimmig von den 24 wahlberechtigten Aktiven in der Dienstversammlung am Freitagabend im Feuerwehrhaus zum Nachfolger von Ralf Durchholz gewählt. Die Nachwahl wurde durch den Wegzug von Durchholz notwendig. Da er gleich drei Posten bei der Wehr innehatte, wurden auch die beiden anderen neu vergeben. Schriftführerin ist nun Bianca Thomas und als ihr Stellvertreter fungiert Peter Durchholz. Die Atemschutztruppe leitet nun Christian Wenzel.

Die Wahlen gingen in knapp fünf Minuten über die Bühne, da der Kommandant Achim Thomas im Vorfeld die Besetzungen geklärt hatte. hobo

Ochsenbraten mit Knalleffekt
Lohrer Echo - Erscheinungsdatum: 16.09.2006
Gasanlage der Bräterei fing bei Betriebsfeier an den Aubachseen Feuer

Wiesthal. Betriebsfest mit Knalleffekt: Die Vorbereitungen für eine Feier der Firma Kirsch am Freitagabend an den Aubachseen nahmen im Verlauf des Nachmittags eine unerwartete Wende.

Der Wagen der aus Weißenburg georderten Ochsenbräterei fing im Bereich der Gasflaschen Feuer, das sich mit einem Knall bemerkbar machte. Während die Betreiber den Ochsen im Inneren des Bräters kontrollierten, habe es »nochmal gepofft«.


Beim Öffnen der Türen, hinter denen sich die Gasflaschen befinden, schlugen bereits die Flammen heraus. Das Feuer drohte auf das daneben stehende Festzelt überzugreifen.

Von den drei Feuerwehren Frammersbach, Habichsthal und Wiesthal, die jeweils mit zwei Einsatzwagen ausrückten, war die Wiesthaler Wehr als erste vor Ort und hatte den Brand bei Eintreffen der Nachbarwehren bereits unter Kontrolle.

Keine Verletzten

Personen kamen nicht zu Schaden, informiert Werner Wawok als Einsatzleiter des Roten Kreuzes, das auf Anforderung mit Rettungswagen und Notarzt gekommen war. Ein Feuerwehrmann musste aufgrund von Übelkeit behandelt werden.

Als Ursache für den Brand vermutet Kreisbrandinspektor Harald Merz einen technischen Defekt. Unerklärlich ist dies allerdings dem Betreiber der Ochsenbräterei Stadelmann. Nach seiner Auskunft sei der Ochsenbräter erst zwei bis drei Jahre alt und die Schläuche seien erst vor ein paar Monaten vom TÜV kontrolliert worden. Er beziffert seinen Schaden auf etwa 20000 Euro, was seiner Einschätzung nach einem Totalschaden gleichkommt.

»Aber dem Fleisch ist nichts passiert«, kommentierte er trocken und begab sich nach Beendigung der Löschmaßnahmen an die Arbeit, den gegrillten Ochsen zu tranchieren. Annette Helfmann

Frauengruppe der Wiesthaler Feuerwehr bestanden Leistungsprüfung
Lohrer Echo - Erscheinungsdatum: 22.07.2006
Wiesthal. Vor eineinhalb Jahren wurde die Frauengruppe der Freiwilligen Feuerwehr Wiesthal gegründet.

Am Donnerstag legten sechs Frauen Christiane Halbig, Cornelia Durchholz, Petra Merz, Bianca Thomas, Daniela Barth und Iris Eich Ihre erste Leistungsprüfung der Stufe eins ab.

Bei brütender Hitze erledigten die Frauen die gestellten Aufgaben fast fehlerfrei, wie Kreisbrandmeister (KBM) Andreas Schmitt (Wombach) zusammenfasste. Gemeinsam mit KBM Artur Weigand (Frammersbach) und Kreisbrandrat (KBR) Gerhard Kümmel (Rechtenbach) überwachte Schmitt als Schiedsrichter den Ablauf.

Besonders aufgefallen sei, dass die Frauen die gestellten Aufgaben "mit Bedacht" absolviert hätten so Schmitt. "Wir brauchen noch mehr Frauen in der Feuerwehr" so Kümmel.

Der Wiesthaler Kommandant Achim Thomas lobte die Arbeit der Frauengruppe. 2. Bürgermeister Raimund Hartmann dankte im Namen der Gemeinde.

Und wie fühlten sich die Frauen nach Ihrer ersten Leistungsprüfung? "Da kaufen sich die Leute eine Sauna - die sollen mal so einen Anzug anziehen", kommentierte eine der Teilnehmerinnen im Vorbeigehen. ahe

Erfolgreich geschwitzt
Lohrer Echo - Erscheinungsdatum: 03.07.2006
Leistungsprüfungen bei Wiesthaler Feuerwehr

Wiesthal. Die Jugendleistungsprüfung wurde am Samstag bei der Freiwilligen Feuerwehr (FF) Wiesthal absolviert.

Bei Temperaturen über 30 Grad Celsius schwitzten am Samstag Mittag die zehn Prüfungsanwärter Dominik Friedrich, Manuel Goldberg, Ann-Kathrin Bonengel, Kilian Strobel, Lina Strobel, Lukas Karl, André Kunkel, Sebastian Krautwald, Fabian Merz und Cornelia Durchholz. Die Jugendleistungsprüfung »ist das Fundament für die weitere Zukunft« innerhalb der Feuerwehr, erklärt Kreisbrandinspektor Harald Merz (Wiesthal). Dabei werde den Jugendlichen »viel abverlangt«.

Zehn Stationen müssen die 14 bis 16-jährigen unter den Augen der drei Schiedsrichter Kreisbrandmeister (KBM) Andreas Schmitt (Wombach), KBM Arthur Weigand (Frammersbach) und Leonhard Göbig, 2. Kommandant der FF Habichsthal durchlaufen.

Geprüft wird dabei auch der Umgang mit der Kübelspritze. Kommt diese eigentlich in der heutigen Zeit noch zum Einsatz? Eine Frage, die Merz mit einem klaren »ja« beantwortet. Bei kleineren Bränden, oder einem Zimmerbrand mit geringem Ausmaß sei diese Löschmethode »immer noch wichtig«.

Weitere 15 Feuerwehrleute der Wiesthaler Wehr stellten im Anschluß an die Jugendlichen ihr Können bei der Leitungsprüfung nach Feuerwehrdienstvorschrift 4, die Gruppe im Löscheinsatz (FWDV4), auf die Probe. Die höchste Stufe Gold/Rot erreichten Gerd Eich und Heinz Goldberg. Gold/Grün erzielte Marco Kunkel. Thomas Kunkel, Peter Durchholz, Bernd Hasenstab, Stefan Rothenbücher und Christian Wenzel freuten sich über Gold/Blau. Heike Dehninger, Ralf Durchholz und Björn Kolitsch erreichten die Stufe Gold und Stefan Kunkel, Carola Rüppel, Daniel Becker und Jens Schneider Silber.

In der ersten Stufe, der Qualifikation in Bronze, hätten an diesem Samstag eigentlich auch die Frauengruppe der Wiesthaler Wehr geprüft werden sollen. Krankheitsbedingt fiel diese Leistungsprüfung jedoch aus. Nachgeholt wird sie in circa zwei Wochen.ahe

Feuerwehrleuten wurde es heiß
Lohrer Echo - Erscheinungsdatum: 19.06.2006
Wiesthal. Dass Feuerwehrleute auch in Laufschuhen eine gute Figur machen, zeigte sich am Samstagnachmittag beim dritten Wiesthaler Feuerwehr-Crosslauf. 40 Aktive - darunter drei Frauen - bewältigten bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen die 9,6 Kilometer lange Strecke. Schnellster war der Duttenbrunner Julian Krönert.

Kunterbunt war die Kleidung der Aktiven. Die »Profis« liefen in Netzhemd und Laufhose, andere hatten Bermuda-Shorts und Schlabber-T-Shirts an. Einer bekundete seine Sympathie mit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, indem er eine schwarz-rot-goldene Mütze auf dem schwitzenden Haupt trug.

Doch den Vogel in Sachen Originalität schoss der Wombacher Michael Bils (Werksfeuerwehr Spessart Glas) ab, der bei den Senioren 1 Fünfter wurde und das Hemd trug, mit dem der Gerresheimer Konzern, zu dem Spessart Glas Lohr gehört, im Vorjahr am Firmenlauf in Frankfurt teilgenommen hatte. »Wer hat behauptet, dass Flaschen nicht laufen können...«, steht in dunkelblauen Lettern auf der Rückseite des weiß-blauen Trikots. Darüber thront ein Bild mit fünf in Blautönen gehaltenen Flaschen.

Als die Aktiven das Ziel am Wiesthaler Feuerwehrhaus erreichten, war ihnen die Anstrengung deutlich anzusehen. Der Schweiß lief über die Gesichter und auf den Asphalt. »Das war ganz schön heiß«, war immer wieder zu hören. Danach erfrischten sich die Athleten.

Bei 24 Grad im Schatten hatten die Floriansjünger knapp zehn Kilometer im Laufschritt oder Nodic-Walking-Stil hinter sich gebracht und dabei ihre Fitness unter Beweis gestellt. Dass einige ganz flott waren, stellte Frammersbachs Alt-Bürgermeister Adolf Rüth fest. »Da sind einige gute Läufer dabei«, meinte der passionierte Ausdauersportler, der auf dem Mountainbike seine samstägliche Spessarttour unternommen hatte und dabei an der Strecke vorbeigekommen war.

Am Aubach entlang rannten und walkten die Aktiven 4,8 Kilometer in Richtung Habichsthal. Auf gleicher Strecke ging es über Schotterwege zurück. Vor allem die letzten eineinhalb Kilometer hatten es in sich. Die Läufer verließen das schützende Blätterdach des Spessartwalds und strebten in gleißender Sonne dem Zielstrich entgegen.

Als Schnellster bewältigte der Duttenbrunner Julian Krönert den Kurs. Es folgten Michael Seehawer (Dorf-Güll) und Lokalmatador Robert Appelmann auf den Plätzen zwei und drei. Neben Feuerwehren aus Main-Spessart waren auch drei Aktive von der Feuerwehr aus Dorf-Güll (Nähe Gießen) an den Start gegangen. kw

Ergebnisse vom Wiesthaler Crosslauf
Lohrer Echo - Erscheinungsdatum: 19.06.2006
Wiesthal. Die Ergebnisse vom dritten Feuerwehr-Crosslauf in Wiesthal (zehn Kilometer):

Aktive HK: 1. Julian Krönert (Duttenbrunn), 2. Michael Seehawer (Dorf-Güll), 3. Larsen Roth (Wiesthal), 4. Alexander Spanier (Lohr), 5. Michael Fischer (Unterwittbach), 6. Marco Scholz (Dorf-Güll), 7. Jochen Marschall (Partenstein), 8. Thomas Galka (Partenstein), 9. Florian Schwab (Unterwittbach), 10. Johannes Mohr (Unterwittbach), 11. Oliver Weidner (Unterwittbach), 12. Markus Mohr (Unterwittbach), 13. Tobias Kempf (Partenstein), 14. Thorsten Nitschke (Partenstein), 15. Johannes Öhler (Partenstein), 16. Marco Walter (Unterwittbach), 17. Norman Nitschke (Partenstein), 18. Alexander Ebert (Partenstein), 19. Florian Weigand (Partenstein).

Senioren 1: 1. Robert Appelmann (Wiesthal), 2. Erich Adlon (Wiesthal), 3. Günter Badersbach (Steinfeld), 4. Andreas Ringling (Frammersbach), 5. Michael Bils (WF Spessart Glas), 6. Theo Fleckenstein (Habichsthal), 7. Patrick Bühlmeyer (Dorf-Güll), 8. Thomas Wollbeck (Unterwittbach), 9. Thomas Kohrmann (Unterwittbach), 10. Thomas Kohlhepp (Steinfeld), 11. Edward Geiger (Steinbach), 12. Enrico Riegel (Wiesthal), 13. Martin Schuhmann (Steinfeld)

Senioren 2: 1. Gerhard Schreier (Steinbach). Veteranen 2: 1. Alfred Fleckenstein (Wiesthal). Jugend: 1. Sebastian Schreck (Unterwittbach).
10 Kilometer Nordic Walking/Walking: Aktive HK, weiblich: Petra Merz (Wiesthal). Senioren 1, männlich: 1. Norbert Scheiner (Steinfeld), 2. Harald Merz (Wiesthal). Senioren 1, weiblich: 1. Ina Breitenbach (Partenstein), 2. Sabine Götz (Partenstein). kw

Crosslauf für Feuerwehrleute
Lohrer Echo - Erscheinungsdatum: 09.06.2006
Wiesthal. Die Freiwillige Feuerwehr Wiesthal veranstaltet am Samstag, 17. Juni, zum dritten Mal einen zehn Kilometer langen Crosslauf für aktive Feuerwehrfrauen und -männer. Beim diesem dritten Feuerwehr-Crosslauf im Landkreis werden verschiedene Laufkategorien angeboten. Neben dem Crosslauf werden die Teilnehmer auch in der Nordic-Walking-Disziplin auf die Zehn- Kilometer-Strecke in verschiedenen Altersstufen gehe.

Die Strecke führt den Aubach entlang nach Habichsthal zum Wendepunkt. Attraktiver und spannender soll die Veranstaltung dadurch werden, dass nun auch befreundete Hilfsorganisationen und Behörden zum Kräftevergleich antreten können.

Pokale und Urkunden winken wieder für die drei Erstplatzierten in den beiden Disziplinen.

Anmeldung ist bis 1 Stunde vor dem  Start am Gerätehaus der Feuerwehr möglich, weitere Informationen wie Anmeldeformular, Streckenbeschreibung und Höhenprofil gibt es im Internet unter www.feuerwehrwiesthal.de oder bei Kommandant Achim Thomas oder Kreisbrandinspektor Harald Merz.

 

Feuerwehrleute arbeiteten Hand in Hand
Lohrer Echo - Erscheinungsdatum: 06.06.2006
Erfolgreiche Übung am Haus »Hirtenhof« mit den Wehren aus der VG Partenstein

Partenstein. Hand in Hand arbeiteten am Samstagnachmittag die 58 Feuerwehrdienstleistenden der Wehren der Verwaltungsgemeinschaft Partenstein aus Neuhütten, Wiesthal, Krommenthal und Partenstein bei der jährlichen Gemeinschaftsübung zusammen.

Schnell hatten sie die Situation am Übungsobjekt dem Haus »Hirtenhof« in Griff. Der Einsatzleiter, Kreisbrandinspektor (KBI) Harald Merz, hatte nach dem Ende des Probe-Einsatzes nach rund 50 Minuten nichts zu bemängeln.

Bei der Aufgabenstellung stand die Menschenrettung aus dem völlig verqualmten Gebäude im Mittelpunkt der Hilfsaktion.

Um 15.55 Uhr alarmierte Franz Netrval vom ständigen Bereitschaftsdienst des Hauses des Deutschen Ordens die Feuerwehren. Er meldete eine starke Verpuffung im Heizungsraum sowie eine starke Rauchentwicklung, die aus allen Ritzen der Türen drang, sowie 29 Leute im Haus, die evakuiert werden mussten.

Die vermissten Personen wurden alle von den Bewohnern des Hauses für Suchtkranke gespielt. Den Feuerwehrleuten drangen zum Beispiel Hilferufe vom Balkon entgegen.

Während die Feuerwehren aus Neuhütten und Krommenthal die Wasserversorgung aus der Entnahmestelle der neu gefassten Rossbachquelle herstellten, begannen die Atemschutzträger aus Partenstein und Wiesthal ruhig und besonnen die rund 32 Zimmer nach Personen zu durchsuchen. Es wurden alle relativ rasch gefunden und evakuiert. Die
Aktionen wurden von vielen Anwohnern beobachtet. Vor Ort waren auch die
drei Bürgermeister Heinz Steigerwald (Partenstein), Andreas Zuschlag (Wiesthal) und Edmund Wirzberger (Neuhütten).

Sehr positiv fiel die Koordination der einzelnen Wehren auf. Es funktionierte alles reibungslos, bestätigte der Kreisbrandinspektor Harald Merz.

Etwas problematisch gestaltete sich die Wasserentnahme wegen der Umgestaltung des Ortseinganges in Richtung Frammersbach. Hier wurde die Rossbachquelle geöffnet und es entsteht ein kleiner Dorfplatz.

Jedoch lösten die Wehren auch diese schwierige Situation gut und bauten zügig die Schlauchleitung über die steile Rossbachstraße zu dem Gebäude auf. Insgesamt nahmen 58 Feuerwehrdienstleistende an der Übung teil. 24 davon kamen aus Partenstein, 14 aus Wiesthal, zwölf aus Neuhütten und acht aus Krommenthal.

Bei der Manöverkritik bedankte sich Harald Merz bei den Besitzern des Übungsobjektes für dessen Bereitstellung. Kreisbrandmeister Arthur Weigand kritisierte das Zuparken des Rettungsweges durch Schaulustige mit ihren Autos.

Partensteins Bürgermeister Heinz Steigerwald dankte auch im Namen seiner beiden Amtskollegen den Wehren für ihren Einsatz. Er regte an öfters im Jahr gemeinsame Übungen zu organisieren und dabei zum Beispiel auch die Schulen mit ihren Kindern mit einzubeziehen. hobo

43-Jährige kommt im Feuer um
Lohrer Echo - Erscheinungsdatum: 10.04.2006
Ursache des Wohnungsbrandes am Samstagmorgen noch unklar

Neuhütten. Bei einem Wohnhausbrand am frühen Samstagmorgen in Neuhütten ist eine 43-jährige Frau ums Leben gekommen. Das ältere Anwesen im Kirchweg wurde durch das Feuer schwer in Mitleidenschaft gezogen und dürfte abbruchreif sein.

Gegen 6 Uhr hatte ein Feuerwehrmann auf dem Weg zur Arbeit das Feuer entdeckt und seine Kollegen verständigt. Die Alarmierung der Einsatzkräfte erfolgte durch die Feuerwehrleitstelle der Berufsfeuerwehr Würzburg. Schon auf der Anfahrt konnten die Hilfskräfte eine Rauchsäule über dem Ortskern von Neuhütten sehen.

Zum Löschen und Retten waren die Feuerwehren aus Neuhütten, Lohr, Partenstein, Krommenthal, Wiesthal und Wombach mit fast 100 Feuerwehrleuten angerückt. Bereits beim Eintreffen der ersten Löschgruppen standen Teile des Erd- und des ersten Obergeschosses in vollem Feuer.

Auch mehrere Hunde tot

Als Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten durch die Haustüre in das brennende Anwesen gingen, fanden sie gleich hinter der Tür die Leiche der Wohnungsmieterin, die das alte Gebäude allein bewohnt hatte. Außerdem entdeckten die Löschmannschaften mehrere tote Hunde im Gebäudeinneren. In zwei Einsatzabschnitten gingen die Feuerwehren weiter vor. Jürgen Kriegbaum (Lohr) übernahm die Brandbekämpfung und koordinierte die Löscharbeiten rund um das Wohnhaus. Vom Landschaftssee wurde unter Abschnittsleiter Arthur Weigand (Frammersbach) eine Wasserförderung aufgebaut.

Löschen nur von der Leiter aus

Den zahlreichen Feuerwehrleuten gelang es, ein Übergreifen der Flammen auf ein direkt angebautes Gebäude und einen Schuppen zu verhindern. Wegen Einsturz- und Durchbruchgefahr der Zwischendecken war die Brandbekämpfung für die Feuerwehren sehr schwierig. Die Löscharbeiten mussten komplett über die Drehleiter und tragbare Leitern abgewickelt werden. Trotzdem war der Brand in dem zweigeschossigen Fachwerkhaus nach etwa einer Stunde gelöscht. Aber danach flackerten immer wieder Brandnester auf.

Die Einsatzleitung lag beim Neuhüttener Feuerwehrkommandanten Edgar Karl. Er wurde von Kreisbrandrat Gerhard Kümmel (Rechtenbach) und den Kreisbrandmeistern Arthur Weigand, Andreas Schmitt (Wombach) und Jochen Kümmel (Rechtenbach) unterstützt.

Die Rettungsdienstleitstelle hatte zur Brandabsicherung und Betreuung eventueller Personen drei Rettungswagen sowie einem Notarzt zum Einsatzort geschickt. Unterstützt wurden die Rettungsdienstkräfte durch die First Respondergruppe aus Heigenbrücken, die mit acht Einsatzkräften vor Ort war.

Erneut aufgeflammt

Gegen 11 Uhr war der Großteil der Feuerwehren von der Einsatzstelle ábgerückt. Wegen erneutem Aufflammen von Brandgut, das nicht entfernt werden konnte, weil es beispielsweise mit einer Wand verschraubt war, musste gegen 13 Uhr erneut Alarm ausgelöst werden. Die Feuerwehren Neuhütten, Wiesthal, Krommenthal, Lohr und Frammersbach wurden für die Nachlöscharbeiten geholt. Die Werkfeuerwehr der Bosch Rexroth AG war mit ihrer Wärmebildkamera behilflich, Glutnester zu suchen. Bei den Nachlöscharbeiten kamen erneut ca. 50 Feuerwehrleute zum Einsatz. Ein Rettungswagen und Notarzt musste sich um einen Feuerwehrmann mit Kreislaufproblemen kümmern.

Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 150000 Euro belaufen. Noch am Samstagvormittag kamen Beamte der Kriminalpolizei Würzburg an den Brandort und begannen mit ihren Ermittlungen. Bislang gaben sie zur Brandursache keine Erkenntnisse bekannt. Jochen Kümmel

Kachelofen setzt Korb mit Holz in Brand
Lohrer Echo - Erscheinungsdatum: 11.03.2006
Wiesthal. 1000 Euro Schaden entstanden am Donnerstagmorgen bei einem Brand in der Schulstraße. Von einem Kachelofen aus setzte Funkenflug einen Weidekorb mit Brennholz in Brand. Die geschädigten Frau konnten den Brand selbst löschen. Im Haus entstand ein Schaden an der Paneeldecke und an den Tapeten. Die Feuerwehr Wiesthal muste beim eintreffen nicht mehr mit eingreifen. red
Helfer schaufeln Schnee in Ostbayern
Lohrer Echo - Erscheinungsdatum: 16.02.2006
Main-Spessart. Auch Feuerwehrleute aus dem Landkreis Main-Spessart schaufeln in den ostbayerischen Katastrophengebieten Schnee. In der Nacht auf Mittwoch starteten 14 Floriansjünger aus Marktheidenfeld, Wiesthal und Frammersbach in Richtung Regen. Sie gehören zu einem unterfränkischen Kontingent, das von Würzburg aus ins Katastrophengebiet gestartet ist.

Am Dienstagabend gegen 20 Uhr erreichte den Landkreis Main-Spessart die Hilfeanforderung. Um 21 Uhr trafen sich Kreisbrandrat Gerhard Kümmel sowie die Kreisbrandinspektoren Elmar Väth (Marktheidenfeld), Manfred Brust (Karlstadt), Herbert Hausmann (Gemünden) und Harald Merz (Lohr), um unter Leitung von Sachgebietsleiter Andreas Hafenrichter vom Landratsamt Main-Spessart den Hilfseinsatz vorzubereiten und die Mannschaft unter Leitung von Gerhard Kümmel in Marsch zu setzen.

Kurz nach Mitternacht rollte die Einsatzgruppe aus Main-Spessart zunächst zum Treffpunkt nach Würzburg. Im Gepäck neben der persönlichen Schutzausrüstung vor allem Schneeschaufeln. 100 Mann aus Unterfranken haben die Katastrophenstäbe aus den ostbayerischen Landkreisen Passau und Regen angefordert, 154 sind gefahren. Sie sollten die dortigen Kräfte ablösen und unterstützen. Der Einsatz dauerte voraussichtlich nur bis Mittwochabend. hn

 

Rasch noch Schnee räumen
Lohrer Echo - Erscheinungsdatum: 16.02.2006
Feuerwehren aus Unterfranken in Ostbayern

    Foto: Ralf Hettler

Aschaffenburg/Würzburg. Endspurt im Schneeräumen: In der Nacht zum Mittwoch wurden noch über 150 Einsatzkräfte der unterfränkischen Feuerwehren nach Ostbayern in die Region um Bodenmais zum Schneeeinsatz gerufen.

Am Dienstagabend gegen 19.30 Uhr traf das Hilfeersuchen aus der Krisenregion über das Bayerische Staatsministerium und die Regierung von Unterfranken bei den Feuerwehren der Region ein. Innerhalb von wenigen Stunden waren 156 Einsatzkräfte mit 28 Fahrzeugen aus ganz Unterfranken abfahrbereit.

Angefordert waren neben den Helfern auch Schneeräumgeräte, Material zur Absturzsicherung und wintertaugliche Einsatzfahrzeuge. Geführt wurden die Feuerwehrleute von Brandamtsrat Roland Wagner von der Berufsfeuerwehr Würzburg.

Gegen 8 Uhr trafen die Einsatzkräfte im Bereich Bodenmais ein und wurden sofort auf sieben verschiedene Einsatzstellen verteilt. Würzburger und Aschaffenburger Wehrmänner mussten eine Reithalle in Drachselried von den Schneemassen befreien, da das Dach der Ställe bereits einsturzgefährdet war. Gesichert durch Seile und Haltegurte, unterstützt von einem Autokran wurden mehrere hundert Kubikmeter Schnee, der sich bis zu zwei Meter aufgetürmt hatte, von dem Dach geschaufelt.

Einsatzkräfte aus dem Main-Spessart-Kreis und dem Landkreis Aschaffenburg hatten die Flachdächer einer Glasfirma zu sichern und zu räumen. Eine der weiteren Einsatzstellen war das nahe gelegen Langlaufzentrum, an dessen Frontscheiben sich die Schneemassen bereits 2,50 Meter hoch aufgetürmt hatten. Nur mit Hilfe eine Baggers konnten dort die enormen Mengen bewältigt werden.

Bereits in der vergangenen Woche waren zwei Helfer der Bergwacht, wie auch freiwillige private Helfer aus der Region in den betroffenen Landkreisen Ostbayerns im Einsatz.

Am Mittwochabend konnten die Kräfte aus Unterfranken erschöpft die Rückfahrt in die heimischen Gefilde antreten. Trotz leichten Schneefalls während des Einsatzes will die örtliche Einsatzleitung den Katastrophenalarm voraussichtlich heute aufheben. rah

 

125-Jahr-Feier im Juli 2007
Lohrer Echo - Erscheinungsdatum: 09.01.2006
Feuerwehr Wiesthal ehrte langjährige Mitglieder

Wiesthal. Bereits für das Jahr 2007 plant die Feuerwehr Wiesthal. Vom 29. Juni bis zum 2. Juli wird das 125-jähriges Gründungsjubiläum gefeiert. Im Vorjahr waren die Floriansjünger auch außerhalb des Feuerwehrwesens äußerst rege, wie aus den Ausführungen des Vorsitzenden Thomas Kunkel in der Jahresversammlung hervorging.

Zur Aufbesserung der Vereinskasse wurde zum Beispiel die Altpapiersammlung eingeführt. Zum 30-jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr wurde ein Jugendwandertag veranstaltet. Sehr gut war die Resonanz der Teilnehmer beim zweiten Crosslauf für die Feuerwehrleute in Wiesthal.

Einen Einblick in die Arbeit der Feuerwehr erhielt die Bevölkerung bei einem »Tag der offenen Tür«. Kartoffelfeuer, Weihnachtsfeier und Winterwanderung dienten der Kameradschaft. Der Vereinsring wurde beim Aufbau des Weihnachtsmarktes unterstützt. Daneben wurden neun Vorstands- Gruppenführer- und Festausschusssitzungen abgehalten. Vertieft wurden die Unternehmungen vom Schriftführer Ralf Durchholz, der in seinem Bericht näher darauf einging.

Einen Aufwärtstrend in der Vereinskasse verkündete Kassier Heinz Goldberg. Im vorigen Jahr blieb ein Plus von rund 2500 Euro. Kassenprüfer Alfred Fleckenstein bescheinigte eine korrekte Finanzführung. Auf seinen Antrag erteilte die Zusammenkunft der Vorstandschaft einstimmig ihre Entlastung.

Eingebunden in die Jahresversammlung war die Ehrung langjähriger, treuer Mitglieder durch den Vorsitzenden Thomas Kunkel mit Urkunden und Präsent.

50 Jahre gehören dem Feuerwehrverein Horst Burghart, Karl Kißner, Roman Englert, Andreas Fleckenstein, ernst Hartmann, Erwin Kunkel und Heinz Kunkel an. Emil Bachmann kommt sogar auf 75 Jahre. Zudem stellte der Vorsitzende das Engagement von Paul Kunkel und Arthur Grimm heraus, die die Vereinsmitglieder bei deren runden Geburtstagen und Jubiläen besuchen.

Kurz nannte der Vorsitzende die Termine für dieses Jahr. Am 14. Januar wird die Feuerwehr Christbäume einsammeln. Der Erlös fließt der Jugendfeuerwehr zu. Ein »Lumpenball« mit der Kapelle »Die Wiesthaler« wird am 27. Februar veranstaltet. Das Feuerwehrfest in Bergrothenfels wird am 20. Mai besucht. Der Familienwandertag am 16. Juni führt nach Habichsthal.

Altpapier wird am 22. Juli gesammelt. Im September ist ein Tagesausflug geplant und ein »Tag der offenen Tür« am 1. Oktober. Die Winterwanderung ist heuer am 24. November und die Jahresabschlussfeier am 29. Dezember. Zudem sollen sich die Feuerwehrleute einmal im Quartal zu einem Stammtisch im Gerätehaus treffen. Auch der Crosslauf wird wieder im Programm zu finden sein.

Bürgermeister Andreas Zuschlag stellte die Verlegung der Schlauchleitung als Absicherung für die Versorgung während der Probebohrungen für die Wasserversorgung heraus. Den Kauf des neuen Mehrzweckfahrzeuges nannte er eine sinnvolle Anschaffung. Zudem wies er auf die Bildung des Feuerwehrausschusses hin, der kompetent besetzt sei, um wichtige Anschaffungen für die Feuerwehr vorzubesprechen. hobo

 

15 Einsätze für die Wiesthaler Feuerwehr im vorigen Jahr
Lohrer Echo - Erscheinungsdatum: 09.01.2006
Ralf Durchholz ist neuer 2. Kommandant

Erfreut über die rasche Beschaffung des neuen Mehrzweckfahrzeuges

Wiesthal. Neuer zweiter Kommandant der Feuerwehr Wiesthal ist Ralf Durchholz. Er wurde in der mit 51 Teilnehmern gut besuchten Jahresversammlung am Freitagnachmittag im »Wiesthaler Hof« als Nachfolger von Maik Ehrlich, der aus beruflichen Gründen den Wohnort wechselt, gewählt. Für sein vierjähriges Engagement als stellv. Kommandant erhielt Ehrlich vom 1. Kommandant Achim Thomas einen Geschenkkorb.

Die Feuerwehr half im vorigen Jahr bei 15 Einsätzen, teilte Kommandant Achim Thomas mit. Sie gliedern sich in einen Brand, drei Sicherheitswachen und elf technische Hilfeleistungen auf. Dabei leisteten 82 Feuerwehrdienstleistende 259 Einsatzstunden. Im Durchschnitt rückten sechs Feuerwehrleute aus. Das Wissen wurde bei sieben Unterrichten geschult und die Fertigkeiten bei sieben Übungen trainiert. Zusätzlich wurde die Wehr zu vier Alarmübungen gerufen. Bei den 18 Ausbildungseinheiten beteiligten sich im Durchschnitt elf Personen. Zu allen Terminen kam Björn Kolitsch. 16-mal erschienen Ralf Durchholz und Bianca Thomas.

Alarm beim Atemschutz

Die Atemschutzträger besuchten zweimal die Atemschutzübungsanlage in der Feuerwache in Lohr. Dies ist dem Kommandanten zu wenig. »Da läuten die Alarmglocken«, sagte Kommandant Thomas. Mit nur noch zehn Atemschutz-Leuten ist die Wehr unter die Mindestzahl von zwölf gefallen.

Erfreut zeigte sich der Kommandant über das rasche Handeln des Gemeinderates bei der Beschaffung des neuen Mehrzweckfahrzeuges. Das Gremium zog den für 2006 geplanten Kauf bereits auf Ende 2005 vor. Weiterhin lobte er die Ausstattung des VW-Busses, der zuvor bei der Polizei im Einsatz war. Zusätzlich konnte die Feuerwehr noch einen neuen Anhänger dafür anschaffen. Dieser soll für den Transport von Materialien für Übungen und Einsätze verwendet werden. Bei der Auswahl des Fahrzeuges stand dem Kommandanten der Wiesthaler Kreisbrandinspektor (KBI) Harald Merz hilfreich zur Seite.

Zum Schluss seiner Ausführungen zeichnete Thomas die Aktiven Heike Dehninger, Ralf Durchholz, Bernd Hasenstab, Thomas Kunkel, Marcus Müller und Stefan Rothenbücher für zehn Jahre und den Kreisbrandinspektor Harald Merz für 20 Jahre aktiven Dienst aus.

Forciert werden soll die Ausbildung der Frauengruppe, betonte Maik Ehrlich. Die fünf Frauen sollen heuer auf die Leistungsprüfung vorbereitet werden. Die Frauengruppe wir durch das ausscheiden von Maik Ehrlich als Ausbilder vom 1. Kommandanten Achim Thomas und dem Kreisbrandinspektor Harald Merz weiter geführt.

Wie der Vorsitzende und Jugendwart Thomas Kunkel mitteilte, hat die Jugendgruppe zwölf Mitglieder, drei weniger als im Vorjahr. Ein Jugendlicher wurde in die aktive Wehr übernommen. Die Gruppe hat sich 21-mal getroffen. Es standen 17 Stunden theoretische und 21 Stunden praktische Ausbildung auf dem Plan. Dazu kamen noch acht Stunden Freizeitaktivitäten. Beim jährlichen Wissenstest erreichten zehn Jugendliche die Stufe II (Silber) und einer die Stufe I (Bronze). hobo

 

 

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